Dienstag, 25. September 2007

Die Einstellung der Argentinier zu Deutschland....

Feierlichkeiten: 150 Jahre bilaterale Beziehungen zwischen Argentinien und Deutschland BUENOS AIRES, 21. September 2007 - Die Überraschung war groß auf den Straßen von Buenos Aires am Donnerstag. Die Bewohner der argentinischen Hauptstadt fanden beim morgendlichen Gang zum Arbeitsplatz ihr eindrucksvollstes Wahrzeichen – den Obelisk – in einem neuen Gewand vor. Die 67 Meter große Steinnadel war mit einer kombinierten Version der argentinischen und bundesdeutschen Flagge umhüllt. Die Aktion ist eines der Highlights der Feierlichkeiten, die seit Januar das 150. Jubiläum der deutsch-argentinischen Beziehungen begleiten.
Am 19. September 1857 unterzeichneten Argentinien und der damalige Norddeutsche Bund den ersten Kooperationsvertrag. Die derzeitigen Festlichkeiten sollen dazu dienen, die "freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden Nationen hervorzuheben", den kulturellen Austausch zu beleben, Argentinien als Ziel für Touristen und Buenos Aires als kulturelles, innovatives und kreatives Zentrum anzupreisen, zitiert die Nachrichtenagentur AFP die Stadtverwaltung von Buenos Aires.Die Umhüllungsaktion ist auf eine Initiative der deutschen Botschaft in Buenos Aires zurückzuführen. Hindernisse wie der derzeit laufende Präsidentschafts-Wahlkampf, sowie ein schwerer Sturm am Mittwoch hatten die Arbeiten bis zur letzten Minute verzögert. Doch am Ende konnten die über 60 Meter langen Stoffballen doch noch ausgerollt werden.Der deutsche Konsul Felix Schwarz erklärte, die Beziehungen zwischen beiden Staaten seien ausgezeichnet, und zwar auf allen Gebieten, in der Politik wie in der Kultur und in der Wissenschaft. Zeichen dessen war auch der jüngste Besuch der Gattin des heutigen Staatspräsidenten Néstor Kirchner in Deutschland. Neben Treffen mit Führungskräften der in Argentinien tätigen Unternehmen und Konzerne –wie Volkswagen oder Siemens– konnte Cristina Fernández de Kirchner, die im kommenden Monat bei den Wahlen antreten wird, auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammentreffen.Die argentinische Post will zum Jahrestag eine Briefmarke mit einem Bandoneon herausgeben. Das einer Concertina nachempfundene Tasten-Instrument wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland erfunden und 1900 von deutschen Matrosen nach Argentinien gebracht. Heute ist es eines der wichtigsten Elemente der weltweit bekannten Tango-Musik.Nach Angaben von Felix Schwarz leben heute in Argentinien 40.000 Deutsche. Rund eine Million Argentinier hätten deutsche Vorfahren. Der Obelisk in Buenos Aires wurde von dem deutschstämmigen Architekten Alberto Prebisch entworfen und vom Siemens-Konzern in einer Rekordzeit von 31 Tagen gebaut. Die öffentliche Einweihung war am 23. Mai 1936.

Quelle: http://www.argentinienaktuell.com , 21.September 2007

Montag, 24. September 2007

me gusta mucho: Con entrego a dormicil

I`m lovin it...
Da geht man hier einkaufen und hat nen vollen Einkaufswagen, 2 gesunde Arme und Beine, aber dann bringen Sie dir den ganzen Kram auch noch nach Hause... Und das ohne Aufpreis. Das nenn ich mal Kundenservice. Da könnt man in Deutschland doch die Arbeitslosen für einsetzen... Wär doch mal ne echte Möglichkeit, unsere Arbeitslosenquote runterzuknüppel und die Straßen wieder sauber zu bekommen... Echt nette ABM Maßnahme ;-)....
Aber mal im Ernst, teilweise muss man den Service hier echt loben und / oder als uneffektiv bezeichnen.... Hier muss man echt für jeden Scheiß warten...
6 Stunden auf den Visaantrag (und dann isses vielleicht in 45 Tagen fertig, so die Aussage) oder in Klamottenläden, 6 Verkäufer für 1 Kunden.... und besserer Kundenservice ist es häufig auch nicht...
Würd mal behaupten das was 6 Argentinier an einem Tag schaffen, schafft nen Deutscher im Halben....
Um hier was zu reißen muss man noch nicht einmal studiert sein... Fängt häufig bei Kleinigkeiten an. An diesen Dingen merkt man halt, dass der Entwicklungsstand in Argentinien (Südamerika) doch noch weit zurück liegt auch wenn die Stadt doch soviele Europäische Einflüsse aufweist stellt man doch mit Leichtigkeit fest, das es ökonomisch noch nicht soweit ist, um in der Liga der Großen mitzuspielen....

Hingegen muss man die Freundlichkeit der Leute hier doch äusserst loben und hervorheben. Sobald die Argentinier feststellen, dass du Deutscher bist, ein bischen Spanisch kannst und hier für 1 Jahr studierst sind sie sehr zuvorkommend und äusserst freundlich. Und das so ziemlich überall, auf der Straße, im Taxi, in Läden aber auch die Professoren in der Uni schätzen es sehr, dass man als Europäer nach Südamerika gekommen ist, wo doch alles so anders ist hier als in Europa (Zitat meiner Personal und Orga Professorin). Ein richtiger Bonus also. Amerikanern gegenüber ist man hier allerdings nicht so löblich eingestellt….
(Meistens auch kein Wunder, obgleich ich hier auch schon echt nette kennengelernt habe….)
Soviel erstmal wieder aus Argentinien…

Saludos y Besitos --- Euer Arnd

Sonntag, 23. September 2007

Samstag, 22. September 2007

Mi maestra de espanol..... Que linda.....


Da lernt man doch gern Spanisch ....

Freitag, 21. September 2007

Montag, 17. September 2007

Meine Neue Bleibe..... Viva Mexico

Endlich ne Dusche und eine gemütliche Wohnung, aber seht selbst....

Donnerstag, 13. September 2007

Nun bin ich auch schon Argentinier.... Das ging schnell


Nun bin ich schon einen Monat hier…

Ein Monat, in dem ich nicht ausgeraubt, überfallen oder niedergestochen wurde,
ein Monat in dem ich eine Stadt kennen gelernt habe, die so ganz anders ist, als man sich in der „westlichen Welt“ vorstellt,
ein Monat, in dem ich ganz viele neue Menschen kennen gelernt habe, die mir bereits ziemlich ans Herz gewachsen sind,
ein Monat in einem Land deren Sprache ein großes Problem für mich darstellt,
ein Monat in einer Universität, die sich vom deutschen Bildungssystem abhebt,
ein Monat in dem das Thema Sicherheit einen ganz anderen Stellenwert gewinnt,
ein Monat in dem man Armut nicht nur sieht sondern miterlebt,
ein Monat, der so erlebnisvoll ist wie bei anderen ein ganzes Jahr,
ein Monat der so anstrengend war,
ein Monat, ja ein Monat der viel zu schnell verging um das Erlebte zu verinnerlichen,
ein Monat der mir keine Zeit zum Nachdenken lies,
ein Monat … den ich dennoch nie vergessen werde….

Oh man, wie die Zeit so rennt… So viele Eindrücke bekommen, aber irgendwie dennoch keine Zeit gefunden alles zu verarbeiten…

Vor allem gar keine Zeit (die Tage sind hier viel zu kurz) alles niederzuschreiben und Euch mitzuteilen…

Aber ich fang doch einfach mal an….

Für diesen Thread habe ich mir heute einfach mal vorgenommen ein paar ausgewählte Topics in Buenos Aires zu beschreiben….

Neue Bilder und Impressionen aus BsAs

5. Spanisch Lehrerin

Zu Guter letzt erstmal das letzte Thema. Kati und ich haben uns eine Privatlehrerin genommen, damit wir nun schnell endlich mal besser werden. Für ca. ganz wenig Geld haben wir wöchentlich 3x 2 Stunden bei einer super attraktiven Mexikanerin (24) rrrrrr, die zu uns nach hause kommt. Besserer Service geht ja gar nicht. Ich denke, nein ich muss GANZ GANZ schnell Spanisch lernen…. (Luna No 2 für alle die Resturlaub gelesen haben…)

Daher hier noch ein kleiner Buchtipp:
Tommy Jaud, Resturlaub
(Für alle die mal ein bisschen nach BsAs reisen wollen (zumindest in Gedanken)

4. Kochen und Interkultureller Austausch

Unsere kleine Gruppe hat eine Kochrunde ins Leben gerufen, bei dem jeder mal was Typisches seines Landes kochen muss. Wir sind zu acht, 4 Deutsche, 1 Österreicherin, 1 Amerikanerin, 1 Finne und der Mexikaner. Somit gibt es halt jedes Wochenende was anderes leckeres zu essen.
Der Interkulturelle Austausch, oder nennen wir es mal lieber PARTYTIME ist hier auch total cool. Allerdings geht man hier nicht vor 2 am in die Disko und nicht vor 6, 7 Uhr morgens nach Hause. Schon anstrengend….. Dennoch kann man hier schon recht gut feiern gehen…. Muss ja schließlich auch mal sein.

3. Wohnsituation

Meine erste Woche habe ich in einer Jugendherberge verbracht, bin anschließend nach San Telmo gezogen. Wie einige von Euch schon gesehen haben, war mein erstes Zimmer nicht so das wahre, auch wenn meine Vermieterin recht nett ist, und mein Mitbewohner sehr hilfsbereit ist. Aber die Sanitären Anlagen als auch die Küche haben mich doch sehr gestört. Gerade als Ausländer sind die Mietpreise doch im Verhältnis zu den übrigen Lebenshaltungskosten sehr hoch, wenn man eine einiger Maßen gute Wohnung haben möchte. Nun nach dem ersten Monat, werde ich noch mal umziehen, diesmal nach Monserat (ca. 500m von der Uni weg). Mein neuer Mitbewohner heißt Jairo und ist Mexikaner, studiert auch an der UADE und ist total nett. Und ich werde endlich eine vernünftige Dusche haben…. *FREU* (Photos werden folgen)…..

2. Taxifahren

Taxifahren in Buenos Aires kann zu einem ganz tollen Erlebnis werden, aber im Grunde genommen ist es für mich zum bevorzugten Verkehrmittel geworden. Tagsüber kann man ohne Sorgen durch die Stadt gehen (zumindest durch die meisten Stadtteile) aber sobald es dunkel wird, sollte man, wenn man an seinem Hab und Gut hängt doch Taxis benutzen. Auch unter denen gibt es zwar ein paar linke, rasante und komisch, dennoch ist es sicherer. Und zu dem halt auch relativ erschwinglich. Ich zahle halt meistens um die 10 Peso was so in etwa 2,50 € entspricht, wenn ich mich im inneren Stadtzentrum bewege, also mit Freunden im Zentrum was trinken gehe oder von Max nach Hause fahre…
Die Subte (Subway, oder U-Bahn) benutze ich auch nur tagsüber und außerhalb der Rushhour, da sonst auch die Gefahr besteht bestohlen zu werden und durch das Bussystem hier bin ich noch nicht durchgestiegen.

Weiterführende Lektüre (Dank an Marius)

SPIEGEL ONLINE, 02.08.2007
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Buenos Aires: Taxifahrt auf Leben und Tod
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Wer in Buenos Aires in ein Taxi ohne gültige Lizenz steigt, erwartet keine gemütliche Spazierfahrt. Aber auch keinen derartigen Horrortrip, wie ihn SPIEGEL-ONLINE-Leser Constantin Rohrbach erlebte inklusive Polizei-Verfolgung und durchbrochener Schranken.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,497617,00.html

1. Uni-Leben….

Wie die meisten von Euch ja schon wissen, studiere ich in Buenos Aires an der UADE (Universidad Argentina de la Empresa), einer privaten Universität.
Wie ich ja schon oben beschrieb ist das Thema Sicherheit ein ganz anderes als in Europa, USA, oder Australien. Die Eingänge der Universität sind bewacht von unzähligen Sicherheitsbeamten und man braucht eine Chipkarte um hineinzukommen.
Die Fahrstühle sind Videoüberwacht und Klassenräume werden nur durch Anweisung der Professoren durch Sicherheitsbeamte auf- oder zugeschlossen….

Identische Kurse werden 8- bis 10-mal pro Semester zu unterschiedlichen Zeiten angeboten (wobei im deutschen Bildungswesen ein Termin zur Verfügung steht und
150 Studenten diesen besuchen) und an den Kursen nehmen lediglich 30 / 40 Studenten teil. Viele Kurse sind auch viel praktischer orientiert, wobei im Vergleich zu deutschen Universitäten die Qualität der Lehre doch geringer erscheint.

In diesem Semester belege ich drei Kurse, die mich ganz schön ausfüllen….
Zum einen studiere ich Marketing und Investigación de Mercados (was soviel wie Marktforschung ist) zum anderen noch Gerencia de Resourcos Humanos (Personalmanagement). Da die Kurse auf Spanisch gelehrt werden, fängt dort schon die erste Barriere an. Einige Professoren sind uns Extranjeros (Ausländern) sehr aufgeschlossen und super hilfsbereit, es gibt aber auch negativ Beispiele. In zweien meiner Kurse komme ich gut mit, aber alle guten Dinge sind meist drei, so habe ich demzufolge ein paar Probleme, mit dem Thema und dem Prof…. mal schauen wie das noch weitergeht.
Daneben habe ich in der Uni noch einen Spanisch Kurs (2x wöchentlich) und mit einer Freundin zusammen zweier Unterricht bei einer Mexikanerin (3 x Woche für zwei Stunden). Somit habe ich in der Regel von Montags bis donnerstags ein volles Programm. Das Wochenende dann zum Spanisch lernen ;-) Uni Nachbereitung ;-) und natürlich zwecks Interkulturellem Austausch.

Dienstag, 4. September 2007

Montag, 3. September 2007

- - - EL VIAJE A URUGUAY - - - (Das hät ich alles viel viel größer vorgestellt (ne Maxe))

Ja, da sind wir jetzt hier in Montevideo....

Unter diesem Motto waren wir dann mal am letzten Wochenende in Uruguay unterwegs....
Los gings am vergangenen Freitag um 7.45 Uhr am Puerto Madero in Buenos Aires, mit der Fähre (45 min) nach Colonia del Sacramento, die erste Provinz Uruguays, gegründet von den Portugiesen und später von den Spaniern erobert...

Anschließend ging es dann mit dem Bus zur la granja, wo wir eine Austellung bewundern durften (Sammlung von über 5000 Bleistiften, Schlüsselanhängern, Bierdosen, Aschenbechern usw.) Mit dieser Sammlung ist er auch bereits zweimal ins Guiness Buch der Rekorde gekommen... Nachdem anschließenden Mittagessen, ein bischen erholt, ging es dann zur Weinprobe und dann weiter nach Montevideo...

Dort angekommen ein bischen durch die Stadt gebummelt dann abends im Hostel originale Urugayanische Kost probiert: Chovisos... Eigentlich auch nur Steakburger... Aber naja, echt urugayanisch eben....

Dann nach gemütlicher Runde im Hostel und ordentlich gestärkt ging es zu Ivana, unser Reiseleiterin, die uns herzlichst in Ihrem Penthouse empfing, um eine Zaubershow zu bewundern...
Alkohol war im geringen Maße auch vorhandenen und selbst für einen jeden Mann wurde super gesorgt, so waren auch noch 9 urugayanische Chicas eingeladen, die bei uns Männern für ordentlich Unterhaltung sorgten...
Anschließend ab in ne Bar, dann noch weiter in die Disco (haben allerdings nicht mehr alle durchgehalten (ich auch nicht)) und dann um 5 endlich ins Bett gefallen um gleich um 9 wieder geweckt zu werden.... *Röchel*

Gähn.... El segundo día....
Nachdem dem Frühstück brachen wir dann auf in Richtung Punta del Este, an Küste des Rio del Platas, bis zur Mündung in den Atlantik...
Zwischen durch ein paar Stops in Piríapolis und Casapueblo... um dann den Sonnenuntergang an der Mündung in Punte del Este genießen zu können... Seht selbst die Bilder... Ich kann nur sagen: GIGANTISCH!!!
Am Abend das übliche Spielchen.... Feiern, feiern und nochmal feiern, 3 Stunden schlafen und dann wieder aufstehen....

Gääääääähhhhhhhhhhhhnnnnnnnnnnn .... El tercero día.... gääähhhnnn
Naja, da warn wir nun schon 2 Nächte in Montevideo und hatten von der Stadt noch nicht viel gesehn... Daher hieß es nun, 3 Stunden Städte Tour....

Ich weiß auch nicht, aber irgendwie kann ich mich nur noch an 1,5 Stunden erinnern... Gähn....
Aber super interessant und schön....

Während Argentinien 40 Mill Einwohner hat, hat Uruguay lediglich 3,5 mio. Ein Unterschied der sich doch überall bemerkbar macht... Vor allem wirtschaftlich geht es Uruguay um einiges besser.... Die geringste Inflationsrate der südamerikanischen Staaten.... Naja, und es ist überall ruhiger und entspannter, was sich vor allem bemerkbar macht, wenn man direkt aus Buenos Aires dorthin kommt.

Der Trip aber hat sich vollens gelohnt.... Landschaftlich super toll, so dass ich denke, mir im Dezember/Januar/Februar auch nochmal ein paar Tage zu nehmen, um den Norden zu erkunden... Aber bis dahin ist ja noch ein bischen Zeit...

Ich kann aber sagen: Jetzt bin ich in Südamerika so richtig angekommen und dieser Kurzurlaub tat richtig gut, auch wenn ich am Sonntag abend totmüde ins Bett gefallen bin....

So schön ist Buenos Aires

Und nochmal ein paar Bilder

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